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Die Hoffnung stirbt zuletzt
Geschrieben von: Mark Walecki-Mingers   

18. Mai - Man musste vor drei Jahren, als die Kohlscheider Halle zum Totalschaden deklariert wurde, kein Hellseher sein, um vorauszusehen, dass die Halle Bergerstr. mittelfristig ein ähnliches Schicksal erleiden würde. Man wunderte sich über Aussagen gewisser Politiker über den "Top-Zustand" der Halle Bergerstraße. Entweder sind sie so naiv oder es gab irgendwo die rosa-roten Brillen umsonst. Auch die damalige Aussage von Herrn Billmann (CDU), "Wir lösen erst das eine Problem, dann das andere", hat bisher ein reines Aussitzen der Problematik nach sich gezogen.

Genau vor dieser Situation haben die Vereine schon damals gewarnt! Seitens der Politik hieß es in den Sitzungen oft: "Wir haben ja mit den Vereinen geredet". Aber zugehört haben sie offensichtlich nicht. Jeder Laie, der regelmäßig noch die Halle Bergerstr. besucht(e), konnte diverse Mängel erkennen und sich seine Gedanken über den "Gesundheitszustand" der Halle machen.

Man hätte jemanden fragen sollen, der davon Ahnung hat. Wir könnten da die gelben Seiten empfehlen.

Schon jetzt ist die Nachwuchsarbeit nachhaltig geschädigt. Sollte der von Herrn Gronowski im Zeitungsartikel (AZ, 18.05.2017)  angesprochene Totalausfall drohen, wäre dies der Tod für den Schwimmsport in Herzogenrath, von der Schwimmausbildung in Vereinen oder in Schulen ganz zu schweigen.

Gemeinsam mit dem HSV haben wir unser Bäderkonzept erneut der Stadt bzw. dem Bürgermeister eingereicht; am 22.05.2017 hat der Stadt-Sport-Verband zu einer Dringlichkeitssitzung eingeladen, bei der wir vertreten sein werden.
Am 23.05.2017 findet im Ratssaal der Rathauses ab 18.00 Uhr die nächste Sitzung des Ausschusses für Bildung, Sport und Kultur statt. Vielleicht möchte der eine oder andere unter TOP Ö2 (Einwohnerfragestunde) mal nach der Zukunft des Wassersports in Herzogenrath fragen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 23. Mai 2017 um 06:01 Uhr